Archiv der Kategorie: Gemüsegerichte

Kohlrabi in Mandelsauce

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Kartoffeln
  • 2 kleine oder ein großer Kohlrabi
  • 125 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe (instant)
  • 40 g Mandeln
  • 1 TL Kräuteressig
  • 2 EL Creme fraiche
  • 1 Prise Muskat
  • 1 EL gehackter Kerbel

Zubereitung:

Kartoffeln sorgfältig waschen und mit der Schale in wenig Salzwasser gar kochen.    Kohlrabi waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die kleinen Kohlrabiblätter abtrennen, klein schneiden und beiseite legen.

125 ml Wasser mit Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen, die Kohlrabischeibchen zugeben und etwas 10 Minuten darin bissfest garen.

Die Mandeln mit einer Reibe fein reiben oder in kleine Stifte hacken und in einem kleinen Topf ohne Fett unter ständigem Rühren leicht anrösten.

Die Kohlrabi abgießen, dabei die Brühe auffangen. Die Brühe mit dem Kräuteressig und dem Kerbel zu den Mandeln geben und etwas einkochen lassen. Mit Creme fraiche und Muskat abschmecken.

Die Kohlrabischeibchen und die Kartoffeln auf zwei Tellern anrichen. Mandelsauce über die Kohlrabi gießen.

Die kleingeschnittenen Kohlrabiblättchen dekorativ über die Kartoffeln und das Kohlrabigemüse streuen.

Gefüllte Champignons mit Rahmspinat

Zutaten:

  • 1/2 Tasse Naturreis
  • 8 große Champignons
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 150 g tiefgefrorener Rahmspinat
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 200 ml Wasser
  • 1/4 Würfel oder 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten
  • 1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Den Reis in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Den Reis mit einer Tasse Wasser und einem halben Teelöfel Kräutersalz in einem Topf bei großer Hitze zum Kochen bringen. Bei kleinster Hitze im geschlossenen Topf quellen lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat.

Champignons putzen. Wenn sie nicht besonders schmutzig sind, nicht waschen, sondern nur mit einem feuchten Tuch abreiben. Die Stiele herausdrehen und diese in ganz dünne Scheibchen schneiden. Köpfe und Stiele mit Apfelessig beträufeln.

Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden. Butterschmalz in einem Topf schmelzen lassen. Die Zwiebelwürfel und die klein geschnittenen Champignonstiele etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Den gefrorenen Spinat zufügen. Bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluß mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.

Wasser und Gemüsebrühe in eine feuerfeste Form geben (etwa 2 cm hoch). Die Spinatmischung in die Champignonköpfe füllen, diese in die Form setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca 10 bis 15 Minuten schmoren lassen.

Champignons auf einen Teller geben. Die Dosentomaten mit einer Gabel zerdrücken und zu der Champignonflüssigkeit in die Form geben. Auf dem Herd kurz aufkochen lassen und kräftig mit Kräutersalz, Pfeffer und einem Schuss Apfelessig abschmecken.

Die Sauce zu den Champignons geben, mit Petersilie garnieren und mit dem Reis servieren.

Möhren – Pasta

Zutaten für 4 Personen:

  • 60 g Sultaninen
  • 8 EL Marsala oder Traubensaft
  • 6 Möhren (ca. 500 g)
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • 400 g Pappardelle-Nudeln oder andere Bandnudeln
  • 2 Orangen
  • 4 Stiele Petersilie
  • 2 Msp. Safranfäden
  • 300 ml klassische Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Sultaninen im Marsala mindestens 15 Minuten einweichen.

Inzwischen Möhren schälen und mit dem Sparschäler in sehr dünne, lange Streifen schneiden.
Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze in ca. 10 Minuten langsam weichdünsten.

Inzwischen die Pappardelle in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung garen. Während die Nudeln kochen, Orange halbieren und auspressen. Petersilie waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und hacken. Petersilie grob hacken

Möhrenstreifen, Sultaninen mit Marsala und Safran in die Pfanne geben.

100 ml Orangensaft und Brühe zugießen, mit Salz und Pfeffer würzen. Bei kleiner Hitze weitere 4-5 Minuten garen.

Nudeln in einem Sieb abgießen und gut abtropfen lassen. Mit Petersilie in die Pfanne geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.

Sauerkraut-Filet-Topf

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Schalotten
  • 200 g Champignons
  • 4 EL Öl
  • 300 g Rinderfilet
  • Salz  Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • 750 g Sauerkraut (3 Minuten Garzeit, Dose, Abtropfgewicht)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 6 Cornichons (Glas)
  • 4 EL saure Sahne

Zubereitung:

Schalotte schälen und fein würfeln. Champignons mit feuchtem Küchenpapier abreiben, putzen und in Scheiben schneiden. (Nicht waschen,sie saugen sich voll)

Öl in einem Topf erhitzen, Pilze und Schalotte darin unter gelegentlichem Rühren                3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
Inzwischen das Filet trockentupfen; je nach Dicke längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
Fleisch zur Pilz-Zwiebel-Mischung geben und 1 Minute unter Rühren mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und 2-3 Prisen Paprikapulver würzen.

Sauerkraut und Brühe in den Topf geben, aufkochen lassen, von der Kochstelle nehmen und zugedeckt 3 Minuten ziehen lassen.

Cornichons abtropfen lassen, schräg in dünne Scheiben schneiden. Unter das Sauerkraut mischen.

Sauerkraut-Filet-Topf mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf Tellern anrichten. Saure Sahne glattrühren, jeweils 1 EL auf das Kraut geben und mit etwas Paprikapulver bestäuben.

Dazu passt gut ein Schnittlauch-Kartoffelpüree oder Kartoffelrösti.

Bunte Gemüse – Tarte

Zutaten: Teig

  • 200 g feines Weizenvollkornmehl
  • 1 Ei
  • 150 g gekühlte Butter
  • Salz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • Mehl zum ausrollen
  • Fett für die Form

Belag:

  • je eine rote, gelbe und grüne Paprikaschote
  • 3 kleine Zucchini
  • 100 g frische Erbsen mit Schoten
  • 100 g durchwachsener Früstücksspeck
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 2 EL Öl
  • 250 g Kirschtomaten
  • 250 g Sahne
  • 4 Eier
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Salz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und das Ei hineingeben. Den Rand mit Butterflöckchen belegen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und eine Stunde kühl stellen.

Für den Belag die Paprikaschoten waschen, halbieren und die Stengelansätze so wie die Samenkerne entfernen. Die Paprikahälften in kleine Würfel schneiden. Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und in feine Scheiben schneiden. Die Erbsen aus den Schoten lösen und kurz in kochendem Wasser blanchieren.

Den Speck in Würfel schneiden, kurz blanchieren und gut abgetropft mit den Schalottenwürfeln im erhitzten Öl bei mittlerer Hitze anschwitzen. Auf ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Mürbeteig auf eine bemehlten Fläche zu einer runden Platte von 30 cm Durchmesser ausrollen. Boden und Rand einer gefetteten Springform von 26 cm Durchmesser damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den äußeren Rand mit 2 Reihen Zucchinischeiben belegen. Paprika und Erbsen  mit den Speckwürfeln vermischen und in die Mitte geben. Die gewaschenen Kirschtomaten dazwischen verteilen.

Die Sahne mit den Eiern gründlich verquirlen, mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahnemischung über das Gemüse verteilen und die Tarte auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 35 Minuten backen.

Zander auf Pfifferlingsragout

Zutaten  für 4 Personen:

  • 4 frische Zanderfilets (etwa 800 g)
  • Salz,
  • Zitrone
  • etwas Mehl
  • Olivenöl zum Anbraten

Pfifferlingsragout:

  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 80 g Frühstücksspeck, klein gewürfelt
  • 350 g Pfifferlinge
  • 4 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/4 l Brühe zum Aufgießen
  • 2 Messerspitzen gemahlenen Kümmel
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Messerspitze Stärke
  • 4 EL Sauerrahm

Zubereitung:

Zunächst wird das Pfifferlingsragout zubereitet.                                                                   Dafür Zwiebel und Speck in Olivenöl auslassen, die Pfifferlinge dazugeben und so lange rösten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Nun Paprikapulver darüberstreuen, einmal kurz umrühren und mit Brühe aufgießen. Mit den restlichen Gewürzen abschmecken und, wenn nötig, mit Stärke binden. Zum Schluss den Sauerrahm beigeben.
Die Zanderfilets mit Zitrone beträufeln und nur auf der Hautseite salzen.                    Olivenöl erhitzen und mit einer ganzen Knoblauchzehe und Kräuterzweigen wie Rosmarin aromatisieren.                                                                                                                                 Die Fischfilets für wenige Minuten nur auf der Hautseite braten – so bleibt das Fischfleisch von innen schön glasig. Immer wieder mit dem heißen Öl beträufeln. Wenn das Filet sehr dick ist, die Pfanne mit einem Deckel abdecken.

Das Pfifferlingsragout auf den Teller geben, das Zanderfilet darauf anrichten. Mit etwas Schmand, Pesto und Schnittlauchhalmen dekorieren. Guten Appetit!

Dazu passen sehr gut Sesamrösti.

Kartoffelrösti mit Sesam

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g Kartoffen, geschält
  • 2 Eier
  • 2 EL Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer, weiß, frisch gemahlen
  • 1 Prise Muskat, frisch gemahlen
  • 1 EL Sesam, geröstet
  • 1 TL Kümmel, evt.
  • Margarine oder Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Diese Rösti eignen sich sehr gut auch als Beilage zu Fisch und Fleisch.

Die geschälten Kartoffeln mit der groben Reibe in eine Schüssel reiben und mit Salz, Pfeffer und dem frisch geriebenen Muskat vermischen. Eier dazugeben. Wer möchte, kann die Rösti auch mit etwas Kümmel würzen. Nun die Sesamsamen untermischen.                      Die Flüssigkeit des Teiges mit etwas Mehl binden. In der Bratpfanne Sonnenblumenöl oder Margarine erwärmen.                                                                                                                    Ca. 2  – 3 Löffel der Röstimasse in eine größere Tasse geben und diese in die Pfanne stülpen. So erhält man schöne runde und gleichgroß geformte Rösti.                          Beidseitig kross brutzeln.

Speckbohnen mit Camembert

Zutaten für 4 Personen:

  • 300 g Kartoffeln
  • 3 EL Öl
  • 500 g frische, grüne Bohnen
  • 1 TL getrocknetes Bohnenkraut
  • 200 g durchwachsener, gewürfelter Bauchspeck
  • 1 gewürfelte Zwiebel
  • 200 g Camembert
  • Salz / Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln würfeln und in heißem Öl knusprig braten, warm stellen. Erst später salzen, sonst werden sie weich und ziehen Feuchtigkeit.

Inzwischen die Bohnen in leichtem Salzwasser ca. 10 Minuten blanchieren.

Den Bauchspeck in einer separaten Pfanne kross anbraten, Zwiebel zugeben und glasig werden lassen.                                                                                                                         Bohnen abgießen, mit Speck und Zwiebel sowie Bohnenkraut in eine Auflaufform geben.

Den gewürfelten Camembert auf die Bohnen geben.                                                                 Im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad ca. 15 Minuten überbacken.

Die Bohnen und die Kartoffeln nebeneinander auf vorgewärmte Teller anrichten.

Gefüllte Kohlrabi, vegetarisch

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 große, rund 0,5 kg schwere, sonst 8 kleine Kohlrabi
  • 50 g rote Linsen
  • 1 große rote Zwiebel
  • 100 g braune Champignons
  • 200 g Quark (Fettstufe 20%)
  • 2 Eier
  • 1 Peperoni
  • 6 getrocknete Tomaten
  • 3 EL Kürbiskerne
  • 2 Bio-Gemüse-Brühwürfel
  • etwas Zitronensaft
  • eventuell 1 EL Tomatenmark
  • 1 Becher Creme fraiche
  • 2 TL getrockneter
  • oder 2 EL frischer Thymian
  • geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Eine Scheibe von der (groben) Wurzelseite der Kohlrabi abschneiden, damit sie stehen können und dann dünn schälen, damit sie noch ein bisschen grüne Farbe haben.               Auf der Blätterseite je einen großen Deckel abschneiden und die Kohlrabi auf circa eineinhalb Zentimeter Wandstärke mit einem Kugelausstecher (oder Eßlöffel) aushöhlen. Die ausgehöhlten Kohlrabi und die Deckel in der Brühe von einem Brühwürfel zehn Minuten dünsten.

In einem anderen Topf den zweiten Brühwürfel auflösen und die Linsen für etwa zehn Minuten ziehen lassen. Die rote Zwiebel, die getrockneten Tomaten, die Peperoni (ohne Kerne) und die Champignons klein würfeln und in einer Pfanne kurz anschwitzen.  Thymian einstreuen.

Den gedünsteten Kohlrabi aus der Brühe nehmen, auf ein Backblech stellen und etwas ausdampfen lassen. Den Speisequark mit den Eiern verquirlen, das angeschwitzte Gemüse mit den Linsen und etwas Zitronensaft dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eine Handvoll kleingehackte Kürbiskerne einstreuen. Alles gut vermischen und die Kohlrabi damit füllen. Die Füllung kann ruhig ein bisschen herausgucken.                           Die Deckel darauflegen und alles für 20 Minuten auf einem Backblech bei 200 Grad Celsius in den Ofen schieben.

Das ausgehöhlte Kohlrabi-Fleisch kurz in der Brühe kochen, mit Salz, Pfeffer, Zitrone und Muskat würzen, pürieren, in einen Topf geben, erhitzen und Creme fraiche einrühren. Diese Soße (der man auch noch ein bisschen Tomatenmark beigeben kann) als Spiegel auf warme Teller verteilen und die gebackenen Kohlrabi darauf setzen. Guten Appetit!

Höchstens sechs Euro kostet dieses Gericht für vier Personen. Es verträgt eine kräftige Würzung, also eher noch etwas mehr Peperoni, Thymian oder Muskatnuss und vielleicht sogar ein bisschen Knoblauch. Und wenn Sie meinen, dass Sie davon nicht satt werden, dann können Sie sich ja noch ein paar Kartöffelchen dazu pellen. Dazu kann man ganz fastengerecht eine Tomatensaft-Schorle trinken.

Ratatouille

Zutaten:

  • 300 g Kirschtomaten
  • 2 (gelb/rot) Paprika
  • 250 g kleine Schalotten
  • wahlweise Zwiebeln
  • 1 Zucchini
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Zweig Rosmarin  [mehr]
  • 1 Zweig Thymian  [mehr]
  • Salz
  • Olivenöl

Schalotten in einem Topf in Öl anschwitzen, so bald sie glasig sind, Knoblauchzehen und Paprikastreifen hinzugeben und mit anschwitzen. Leicht salzen.                                 Abdecken und weiter dünsten. Den Knoblauch später herausnehmen, nicht mit servieren. In einer Pfanne Zucchinistücke in Öl anschwitzen. Leicht salzen. Tomaten, gezupften Thymian und Rosmarin zugeben und mit anschwitzen. Alle Gemüse vermischen.

Wer mag,gibt einen Schuß Rotwein beim Schmoren hinzu.